Natural Horsemanship Kurs mit Angelika Wohinz

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von Andrea Steiner

Kurs 16.6. – 17.6.2007

Wieder  kam eine Einladung, und diesmal meldete ich mich sofort. Mir hatten nämlich die Dinge die ich das letzte Mal gelernt hatte schon sehr viel geholfen, als ich meine beiden jährigen Hengste das erste Mal verladen musste. Ohne den ersten Kurs hätte ich nicht mehr weitergewusst. Da meine beiden Stuten ohnehin zum Decken zur Fam. Brandstätter sollten, teilte ich es mir so ein, dass sie an diesem Wochenende dort waren, und so konnte ich mit meinen eigenen Pferden arbeiten. Da wir das letzte Mal erkannt hatten, wie wichtig ein „Round Pen“ ist, hatte sich Fam. Brandstätter entschlossen, einen zu kaufen, und dieser wurde für unseren Kurs in der Halle aufgestellt.

Der erste Tag verlief wieder ähnlich wie beim ersten Kurs nur kamen wieder neue Sachen dazu wie das Rückwärtsrichten am Seil oder Seitengänge. Meine eigenen Pferde kannte ich natürlich besser und sie „funktionierten“ bestens. Wo ich ein paar kleine Probleme hatte, half Angelika gerne aus, und danach klappte auch das. Da fast alle Teilnehmer bereits beim ersten Kurs dabei waren, hatten wir in der Mittagspause viel zu besprechen und Erfahrungen auszutauschen.

Nachmittags ging es wieder gleich weiter. Angelika ging von einem zum anderen und half bei Problemen.

Irgendwie geht es bei der ganzen Sache immer nur darum, dem Pferd durch die eigene Haltung und Einstellung seine Wünsche zu vermitteln und gleichzeitig den eigen Status als Leittier zur festigen und Vertrauen aufzubauen bzw. zu bestätigen. Das konnte von Angelika wirklich gut erklärt und vorgezeigt werden.

Am Abend waren wieder alle ziemlich geschafft. Wir saßen noch eine Weile beisammen und besprachen den Tag.

Am zweiten Tag bauten wir wieder die GHP – Hindernisse auf und zwischendurch wurde im „Round Pen“ gearbeitet. Ich glaube, jeder hatte so sein Ziel, was er mit seinem Pferd schaffen wollte, denn die einen weigerten sich bei der Plane, die anderen beim Flatterband und so weiter.

Aber auch die anderen Hindernisse wurden immer wieder probiert, zum Beispiel spannten wir neben den Pferden Schirme auf und gingen dann mit ihnen unter dem Schirm spazieren. Der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt, es geht ja um Situationen, die einem bei jedem Ausritt begegnen können.

Angelika gab wieder Tipps und beaufsichtigte die Arbeit im „Round Pen“, denn auch dabei kann man viel falsch machen. Als alle mit ihren Ergebnissen zufrieden waren hörten wir auf, immerhin war es ziemlich warm und einige hatten noch einen weiten Heimweg mit den Pferden.

Wieder haben wir viel dazugelernt, und ich hoffe, dass es noch weitere Kurse geben wird.