2. Internationales HIF-Championat 10. -12. August 2007 in Klikowa/Polen
Ebenso wie im Jahr 2005 vor dem 1.HIF- Championat in Topolcianky, bereiteten die gemeldeten Teilnehmer sich und ihre Pferde auf dieses Ereignis vor. Doch leider vergebens - wegen eines plötzlichen Todesfalls in der Familie und eines Unfalls zweier unserer Mitglieder konnten 4 der insgesamt gemeldeten 5 Pferde und ein Richternicht am Championat teilnehmen.
Attila Goral, ein 5-jähriger Hengst, mit Eltern aus dem slowakischen Nationalgestüt Topolcianky, gezüchtet von Prof. Norbert Schröder, vertrat somit als einziger die Huzulenpferde des VZHÖ. Von Tirol kommend war er unter den insgesamt 130 teilnehmenden Pferden derjenige mit dem längsten Anreiseweg, nämlich 1200 km. Es ist Silke und Thomas hoch anzurechnen, dass sie die Mühe dieser weiten Fahrt auf sich genommen haben.
Alte Freunde und Bekannte wieder zu treffen, neue kennen zu lernen, abends gemütlich beim Feuer sitzend, über Sprachbarrieren hinweg, Meinungen und Erfahrungen auszutauschen – die Gemeinsamkeit der gleichen Interessen zu spüren - war ein unglaublich schönes und intensives Erlebnis.
Die hervorragende Organisation des Championats durch den Polnischen Pferdezuchtverband und die großartige Gastlichkeit im Hengstdepot Klikowa trugen zum ruhigen, sicheren Ablauf und guten Gelingen der Veranstaltung bei.
Silke reitet Attila seit 18 Monaten und arbeitet mit ihm erst seit 4 Monaten an Zirkuslektionen. Die im Rahmen des Showprogramms präsentierte Dressur und die lustige Clownerienummer beeindruckte das Publikum, besonders die Kinder, was nicht verwundert, denn Reiterin und Pferd boten ein harmonisches Bild mit viel Ausstrahlung. Selbst auf den Bildern ist zu sehen, dass es dem jungen Hengst wirklich Spaß macht, er ist gehorsam, aufmerksam bei der Sache und zeigt enormes Vertrauen.
Viele Kinderhände streichelten ihn nach dem Auftritt und seine Box wurde regelrecht belagert.
Andrzej Stasiowski, der Direktor des Polnischen Pferdezuchtverbandes, gratulierte der österreichischen Delegation zur gelungenen Vorführung.
Der VZHÖ distanziert sich von den in Polen getätigten geschmacklosen, destruktiven Bemerkungen einer österreichischen Züchterin, die nicht Mitglied unseres Verbandes ist.
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